22.1.2024, Montag – Fahrt von Bandar Abbas nach Sirjan

Als wir früh von Bandar Abbas losgefahren sind, haben wir einen letzten Blick auf das Meer geworfen. Es wird eine lange Zeit dauern, bis wir das nächste Mal das große, salzige blaue Nass sehen werden. Ab jetzt fahren wir im Landesinneren weiter nach Osten.

Unser Weg führe schnell wieder in die Höhe. Kaum haben wir geschaut, waren wir wieder auf 2000 m Höhe. Fast der gesamte Iran liegt auf einer Hochebene, das ist hier also gar nicht außergewöhnlich.

Fritzchenschatten:

Was aber außergewöhnlich (leider in einer negativen Sinne) war, war unser Problem mit der Dieselzufuhr. Wir hatten früher mal im Oman auch ab zu solche Probleme, wo der Motor plötzlich gar keine Leistung hatte und das Gas nicht annahm, aber jetzt wurde es immer öfter und immer schlimmer. Es kam so weit, dass wir auf einem steilem Berg, mitten in einer Kurve stehengeblieben sind und der Motor ausging. Zum Glück war die Straße sehr breit, die anderen Fahrzeuge konnten uns ohne weiteres überholen. Marc hat früher schon mal alle Leitungen gecheckt und auch die Luftfilter öfter gereinigt. Jetzt hat er entdeckt, dass ein Rücklaufventil defekt geworden ist und die zusätzliche Dieselpumpe, die er eingebaut hat, nur im Kreis pumpte. Er hat den Strang mit dem kaputten Ventil stillgelegt, danach ging es sofort besser. Aber die Probleme waren trotzdem nicht komplett weg.

Es war schon dunkel, als wir in Sirjan, einer größeren Ortschaft auf unseren Weg nach Kerman angekommen sind. Wir haben einen Übernachtungsplatz vor einem kleinen Park ausgewählt, den wir auch schnell gefunden haben. Wir haben gleich gesehen, dass es gegenüber eine große Mall gibt, wo wir dann morgen einkaufen können. Zum Abendessen gab es was ungarisches: Paprikás krumpli és káposztasaláta (Paprikakartoffel mit Krautsalat).

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